DerCamper Gemäss StVZO §56 (https://www.bussgeldkatalog.org/wohnwagenspiegel-pflicht/) sind Spiegelerweiterungen auch in DE Pflicht. Lediglich der Bussen-Betrag ist leicht unterschiedlich (€ 15)
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Ich habe 2 Wohnwagen. Einer, welcher ich dazu verwende, an Motorradrennen zu fahren und dann alleine bin. Dieser ist 1.95m breit und daher brauche ich keine Spiegel (Fahrzeugbreite 1.98m). Für den grossen - Ferien mit Frau - mit 2.30m Breite bin ich wirklich froh, habe ich welche. Ohne Erweiterung würde ich nicht viel sehen nach hinten. Schon mit dem kleinen ohne Spiegel finde ich die Sicht nicht unbedingt gut, aber macht für mich Sinn, da ich auch den Verbrauch leicht runterkriege.
Beiträge von Roli4711
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Das ist Ansichtssache!
Können wir uns für die Erbsenzähler auf den Satz "Allerdings kommt das Heck, meinem Empfinden nach, immer noch zu leicht, wenn man mit Lenkeinschlag nur ganz leicht beschleunigt." einigen

Nein, weil es bei mir nicht so ist ;-). Wahrscheinlich fahre ich einfach zu vorsichtig bei Schnee

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Sehr witzig!

Soll ich an einer Kreuzung, an der ich abbiegen will, einfach stehen bleiben?
Das ist keine Kurve, das ist ein Abzweigung....
Es geht darum, dass man nicht, wenn man bereits 50 fährt, in der Kurve beschleunigt. Das war eigentlich meine Antwort. -
Allerdings kommt das Heck, meinem Empfinden nach, immer noch zu leicht, wenn man in einer Kurve nur ganz leicht beschleunigt.
Eigentlich sollte man bei Schnee oder Eis in Kurven definitiv kein Gas geben. Und wenn möglich nicht bremsen. Mit und ohne 4x4.
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Irgendwie verstehe ich diese Diskussion nicht ganz.
Deine Aussage ist eigentlich vollkommen richtig.
Das Problem ist halt: ca. 2.5 Jahre altes Auto (also technisch noch nicht ganz so alt), Möglichkeit des SW-Updates, z.B. YouTube-Anbindung bei Vorstellung per SW-Update in Zukunft freigegeben versprochen, etc., etc. Ich brauche kein YT, mir reicht das Auto, so wie es ist, wieso noch 700 andere Ambient-Beleuchtungen, etc.?. Gegenüber meinem alten E-Auto finde ich sind die Updates völlig OK.
Aber eben: Teilweise versprochen und Flagship-Auto. Und die günstigen Autos haben es. -
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Danke für die Erläuterungen! Ich bin mir aber nicht sicher, ob das auch so auf den EV9 zutrifft. Dein erstes Argument wäre ja eher ein Argument gegen RWD bei Kurvenfahrten, denn durch den Heckantrieb wären es in dem Fall doch grundsätzlich die "falschen" Reifen, die schieben? Der ADAC sieht es wohl ähnlich:
Allradantrieb:
"Sichereres Fahren in glatten Kurven, mit hoher Fahrstabilität (nicht unbedingt schneller!) im Vergleich zu konventionellen Antriebsarten."Wieso hat BMW bei Schnee Nachteile? ;-). Und überall liegt der ADAC (bei uns der TCS) auch nicht immer richtig

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Sorry, dann habe ich es falsch verstanden.
Durch den Allrad-Antrieb (egal wie schwer das Auto ist, beim EV9 natürlich noch mehr) "schieben" alle 4 Reifen. Das ist gut, wenn man bergauf fahren möchte. Wenn er noch intelligent ist (erkennen der Fahrbahn-Oberfläche) ist es natürlich noch besser. Aber z.B. in einer Kurve werden 4 Reifen angetrieben. 2 davon fahren nach links oder rechts, die anderen zwei wissen nicht wohin und schieben einfach oder ganz blöd, wenn plötzlich die "falsche" Seite auf den Hinterrädern eine andere Oberfläche haben.
Ich empfehle wirklich jedem, einmal ein Fahrsicherheits-Training zu machen. Am besten sogar auf Schnee. Oder halt mit "Rüttelplatte" und nassem Untergrund. Ich möchte es dieses Jahr mal mit dem EV9 machen. Bis jetzt hatte ich es mit einem FWD und einem AWD schon gemacht. Beim FWD hatte ich weniger Mühe als mit dem AWD. Und als ich beim AWD den 4x4 abstellt, war auch dieser beherrschbar. Das man bergrunter immer langsamer fahren muss mit AWD hatte mir mein Fahrlehrer bereits 1987/1988 (Prüfungsdatum 29.02.1988, also im Winter gelernt) gesagt.
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Lassen wir es. Jeder soll fahren, wie er möchte. Ich habe meine Erfahrungen gemacht - und wohne in einer Region, in der es doch öfters Schnee gibt.
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Ja, AWD hat nicht in allen Situationen Vorteile gegenüber RWD und ist schon gar keine Garantie, nicht zu rutschen, das ist doch klar. Ich hab aber auch nie was anderes behauptet, sondern mich nur darauf bezogen, dass das bewusste Abschalten von 4x4 durch den ECO-Modus bei winterlichen Verhältnissen für mich keinen Sinn ergibt. Und 4x4 Antrieb bringt durchaus mehr als nur "bei rutschigem Untergrund besser vorwärts zu kommen", sondern erhöht auch die Stabilität in Kurven und beim Beschleunigen bei rutschigem Untergrund.
Das war auch nicht eine Antwort auf eine deiner Einträge, sondern auf FlyChris' Eintrag.
Doch, das ergibt Sinn und habe ich tatsächlich bei 2 verschiedenen Fahrsicherheits-Trainings selbst erlebt.
Ja, beim Beschleunigen macht es Sinn. Bei Kurvenfahrten schon wieder weniger wobei es auch hilfreich sein kann bei angepasster Geschwindigkeit. Dort muss das ESP eingreifen, und dafür braucht es keinen 4x4. -
Aus meiner Sicht ergibt der ECO-Modus generell keinen Sinn, aber bei (potentiell) glatter Fahrbahn ist er auf jeden Fall kontraproduktiv, denn damit schaltest Du ja bewusst die Allrad-Funktion aus - die Du aber gerade in diesen Situationen besonders gut brauchen könntest.
So stimmt das nicht. In jedem Fahrsicherheits-Training wird dir gesagt, dass der Allrad eigentlich nur für Bergauf eine Hilfe ist. Bergrunter solltest du, wenn du z.B. nur einen permanenten 4x4 hast, sehr, sehr langsam fahren (langsamer als ohne 4x4) oder eben ausstellen. 4x4 heisst nicht, dass du ohne rutschen fahren kannst - für das ist z.B. das ESP. 4x4 heisst lediglich, dass dir bei rutschigem Untergrund geholfen wird, vorwärts zu kommen.
Fazit: 4x4 ist keine Garantie, nicht zu rutschen.
Ich stelle z.B. bei viel Schnee meistens den ECO-Modus ein. Nur wenn ich nicht voran komme wird 4x4 und gegebenenfalls Snow eingestellt.