Ich betreibe kein Bashing, sondern schildere meine tatsächlichen Erfahrungen.
Ich habe mich für dieses Fahrzeug von Kia entschieden – insbesondere wegen der großen Batterie und der beworbenen Möglichkeit des bidirektionalen Ladens an meiner DC-Wallbox. Zum Zeitpunkt der Bestellung war Volkswagen davon noch weit entfernt.
Heute stellt sich die Situation völlig anders dar: Kia hat das Thema bidirektionales Laden offenbar aufgegeben, während mein Škoda diese Funktion inzwischen problemlos auf Knopfdruck beherrscht.
Die Enttäuschung ist entsprechend groß. Gleichzeitig ist es nahezu unmöglich, sich von dem Fahrzeug zu trennen – der Gebrauchtmarkt ist praktisch nicht vorhanden, selbst Händler lehnen eine Rücknahme ab.
Die Probleme beim Laden sind nachweislich kein Einzelfall. Dennoch übernimmt Kia keinerlei Verantwortung. Stattdessen wird alles auf den Händler abgewälzt, der weder die Kompetenz noch das Interesse zeigt, die Probleme nachhaltig zu lösen. Viele Werkstätten wirken überfordert.
Immerhin habe ich inzwischen eine fähige Werkstatt gefunden. Dort wurde das Fahrzeug mehrfach erfolgreich repariert – allerdings treten fortlaufend neue Defekte auf. Es wirkt, als würden nach und nach verschiedene Komponenten ausfallen.
In einer solchen Situation erwarte ich als Kunde, dass sich der Hersteller aktiv einbringt. Doch Kia bleibt untätig. Selbst direkte Aufforderungen verlaufen im Sande.
Meine Wortwahl mag stellenweise deutlich sein – sie spiegelt jedoch meine Erfahrung mit dem Kundenumgang wider. Die Kundenbetreuung kann oder will nichts bewirken. Für mich ist das reine Zeitverschwendung.
Ich habe bereits Erfahrungen mit verschiedenen Herstellern gesammelt, aber eine derart schlechte Behandlung habe ich bislang nicht erlebt. Nach dem, was ich hier im Forum lese, handelt es sich auch nicht um einen Einzelfall.
Ein Forum dient dem Austausch – genau das tue ich hier. Und ich stelle fest: Ich bin mit diesen Erfahrungen nicht allein.
Mein Fazit: Kia ist gut, solange keine Probleme auftreten. Sobald jedoch Schwierigkeiten entstehen, zeigt sich ein völlig anderes Bild.
Ich stehe bereits mit verschiedenen Automobilclubs in Kontakt, um diese Thematik stärker in die Öffentlichkeit zu bringen.