Beiträge von Sorento

    Wir sind aktuell vom Rhein-Main Gebiet auf die kleine Kroatischen Insel Korcula gereist und der EV9 ist hier eine absolute Ausnahmeerscheinung. 2-3 Teslas haben wir gesehen, aber ansonsten ist die E-Mobilität hier noch nicht angekommen. Es gibt eine Tankstelle mit einem modernen "Schnelllader" der abgeblich 60 kW kann, über 39 kW ist der EV9 leider nicht gekommen. Die Hinfahrt war relativ problemlos, wir haben in Graz beim Urdlwirt übernachtet und konnten dort über Nacht an einer der drei hauseigenen Ladesäulen kostenpflichtig laden. In Kroatien gibt es, soweit ich gesehen habe, an jeder Autobahnraststätte veraltete 50 kW Lader mit css und chademo Steckern. Einer davon hat mit der Kia Ladekarte einwandfrei funktioniert, derselbe Lader 150 km weiter leider nicht. Ich wollte so oft wie möglich bis 80% laden und habe ca. alle 100- 150 km eine Ladestation angefahren, was sich im Nachhinein als Segen herausgestellt hat. Eine Ionity Station in Gospic war Samstag Nachmittag hoffnungslos überlastet. Eine von 6 Säulen war defekt und vor uns standen 12 Autos in der Warteschlange. Voraussichtliche Wartezeit bis Ladebeginn ca. 2 Stunden... So schnell fahren wir Samstags in den Ferien nicht wieder nach Kroatien. Zum Glück hatten wir noch 120 km Restreichweite, so dass wir mit 8% Restakku (es ging gefühlt permanent bergauf) beim nächsten Ionity-Lader mit 170 kW bis 80% laden konnten. 130 km weiter, wieder Ionity, lud der Dicke mit 210 kW. Dort habe ich einem A6 Etron Fahrer mit 4% Restakku den Tag gerettet, als ich ihm das Problem mit den Ionity-Steckern erklärt habe. Sein Audi wollte partu nicht laden, als ich das schwere Ladekabel und den Stecker etwas angehoben habe, verriegelte er und es ging endlich los, wenn auch nur mit 115 kW. Angeblich kann der A6 etron mit über 300 kW laden?

    Im Ferienhaus können wir den Dicken an 230 Volt vollmachen, die Rückfahrt in 10 Tagen wird nochmal spannend. Unser Durchschnittsverbrauch liegt aktuell bei ca. 23 kWh bei ca. 300 kg Zuladung und einem selbst gewähltem Tempolimit von 120 km/h in Kroatien.


    Sonnige Grüße aus Korcula,


    Heiko

    Bei uns gibt es Marder und beim Sorento PHEV hat das immer wieder zu Problemen geführt, weshalb ich beim EV9 jetzt vom Freundlichen direkt einen Marderschutz habe einbauen lassen. Sollte Stop & Go sein - bislang keine Probleme mit der Starterbatterie.

    Wohin wurden bei eurem EV9 die Hochvolt-Kontakte verlegt? Stell ich mir schwierig vor, ohne Motorraum.

    Ihr habt eine Entscheidung unter klaren Voraussetzungen getroffen

    Eben nicht. Als ich das Fahrzeug letztes Jahr im September gekauft habe, bin ich davon ausgegangen, dass die Abschreibung und die Dienstwagenregelung mit 0,25% zeitnah kommt. Die Abschreibung ist nicht dramatisch, da sich der Abschreibungszeitraum halt auf 6 Jahre verteilt. Aber das ich 6000,- Euro mehr Steuern zahlen muss als jemand, der dasselbe Auto mit demselben Zulassungstag fährt, sehe ich nicht ein.

    Genau, einfach an eine befreundete Firma oder Frau/Mann/Kind für 1 Sekunde verkaufen und zurück kaufen und fertig ist die Haube ;)

    Bei einer Betriebsprüfung wird das definitiv für Diskussionen sorgen, aber im Zweifelsfall wird dann halt die Steuer nachbezahlt (+Zins).


    Vorausgesetzt Du fährst das Auto bis Ende der steuerlichen Förderung 2030 wären das knapp 6000,- € Steuern die Du nachzahlen musst.

    Angeschafft heißt in dem Fall meines wissen nach nicht wann er gekauft wurde sondern wann er zugelassen wurde. So sagt es unser Steuerberater zumindestens in der Firma.

    Nein, die 0,25% bekommst Du laut meinem Steuerberater auch für einen ab dem 1.7. angeschafften E-Gebrauchtwagen. Es müssten sich also nur zwei hier im Forum finden, die Ihre identischen Fahrzeuge "tauschen" wollten und damit wären die 0,25% safe.

    Quelle?

    Denn fürs Finanzamt gilt weder der ursprünglich vereinbarte noch der endgültige, womöglich rabattierte Kaufpreis, sondern allein der Bruttolistenpreis zum Zeitpunkt der Erstzulassung. Und erhöht sich der über die Marke von 70.000 Euro, kann das schnell mehrere Tausend Euro bei der Steuererklärung kosten.


    Quelle: ADAC