Beiträge von FlyChris

    Obwohl ich mehrfach geschrieben habe, dass mich die anderen Erfahrungswerte hier nicht interessieren, da es sich um

    meinen KIA und meine Werte handelt; müssen sich ja viele an der Diskussion beteiligen

    "Ich habe zwar das dringende Bedürfnis, der Öffentlichkeit meine persönlichen Erfahrungen mitzuteilen, aber natürlich nur unter der Bedingung, dass dies bloß niemand anders tut - vor allem nicht, wenn jemand andere Erfahrungen gemacht hat als ich und dadurch am Ende womöglich sowas wie ein Erfahrungsaustausch oder gar eine Diskussion entstehen könnte."

    Interessante Interpretation eines Diskussionsforums :)

    Die Aufforderung ist bei 10.000 km und bei 30.000 km Laufleistung jeweils eine Strecke von 100 km zu fahren. Bei gleicher Fahrweise (gleicher Verbrauch in kWh) wirst Du bei abnehmender Akkukapazität mehr Prozent der Akkuanzeige im Fahrzeug benötigen.

    OK, wenn wir davon ausgehen, dass die Verbrauchsanzeige weiterhin korrekt ist und sich "nur" die Kapazität des Akkus verringert, dann ließe sich eine Verringerung der Akkukapazität beim EV9 ja im Prinzip jederzeit sehr einfach überschlagen. Bei einer (knapp) 100kWh Batterie entspricht 1kWh ja ziemlich genau 1%. Wenn ich also 100km fahre und er zeigt mir einen durchschnittlichen Verbrauch von 20kWh/100km an, dann müssten danach ca. 20% weniger SoC angezeigt werden. Das passt nach meiner Erfahrung zumindest bei mir auch ganz gut, ich werde aber bei der nächsten längeren Fahrt mal explizit darauf achten. Einen Kapazitätsverlust von mehr als 20% sollte man damit in jedem Fall erkennen können.

    @MUCEV9 schreibt, dass er wenn er von 10% bis 80% lädt nur noch 235km statt anfangs über 300km weit kommt und das bei dem gleichen Verbrauch von 22kWh.

    Auch dabei geht es um die Kapazität.


    Und in diesem Fall kann ich den Frust durchaus verstehen, das ist schon ein deutlicher Unterschied (nämlich mehr als 20%)…

    Das passt dann aber nicht zu dem hier:

    probiert es doch einfach mit euerem EV9 aus.... fahrt eine 100km Strecke mit 10.000 km auf der Uhr und

    dann nochmal mit 30.000 km auf der Uhr....

    Welchen Unterschied sollte ich bei dem Vergleich feststellen, wenn es nicht um den Verbrauch geht?

    Aber ja, wenn die Kapazität sich nach 70.000km wirklich um mehr als 20% verringert haben sollte, dann ist das natürlich extrem ärgerlich. Da bin ich dann froh, dass es bei mir nach 50.000 definitiv nicht mehr als 10% sein können, sonst hätte ich das auf jeden Fall gemerkt.

    Das ist ja seltsam … mein EV9 hat jetzt 53.000 km runter und ich würde behaupten, dass ich keinen Kilometer weniger weit komme, wie am Anfang 🤔


    Fahre auch oft die selbe Langstrecke (800 km) und lade meist an den selben Ladeparks und komme mit dem selben SoC an, wie früher …

    Geht mir genauso, habe jetzt 50.000km runter und ich kann keine signifikante Verschlechterung der Batteriekapazität feststellen - zumindest nicht so, dass ich das auf Langstrecke (fahre auch oft die gleiche Strecke von 700-800km) irgendwie merken würde.

    Ich hab aber auch die Aussagen von MUCEV9 noch nicht ganz verstanden:

    die Batterie lässt merklich nach.... da ich oft die gleiche Strecken fahre (zB. Würzburg - München // 320km) Anfangs 100% geladen und mit 10 Rest angekommen

    jetzt muss ich einmal zwischenladen, zuerst nur 10% weniger Kapazität; jetzt 20%...

    [...]

    Jedoch nervt die Reichweite mittlerweile, da wenn ich

    10% bis 80% lade, komme ich aktuell mit 22 kwh so ca. 235 km weit... (vorher waren deutlich über 300)

    Geht es um die Kapazität ("wie viel kWh kann der Akku speichern") oder um die Leistung bzw. den Wirkungsgrad ("wie viel kWh benötige ich, um 100km zu fahren")? Einmal wird von der Kapazität gesprochen und dann vom Verbrauch, das hat aber nach meinem Verständnis erstmal nichts miteinander zu tun.

    Wenn ich das bei der Probefahrt richtig gesehen habe, dann gibt es beim 7-Sitzer keine Möglichkeit das Mittelelement zu öffnen um bspw. Skier mitzunehmen? Das wäre natürlich wieder ein Argument für den 6-Sitzer

    Ja, das ist so. Dafür kannst Du alternativ aber ja auch einfach den schmaleren Teil der Rückbank umklappen (so transportiere ich z.B. auch ein Fahrrad im Auto).

    Und ich würde sagen, dass die Tabellen zwar "sehr gut" recherchiert sind, aber im Alltag halt auch nicht der Tatsache entsprechen. Wenn ich an alle Motorrad-Rennen in DE fahre, gibt es sehr viele Abschnitte mit 100 ider weniger - ob Baustelle oder sonst. D.h., wenn du einen Durchschnitt von 130km/h haben möchtest, geht es nicht ohne viel 150+ zu fahren. Und schon sind die Durchschnittswerte futsch. Und da ist möglicher Stark-Verkehr noch gar nicht eingerechnet.

    Das habe ich hier doch schon adressiert, meine Auswertung bzw. die Verbrauchswerte beziehen sich nicht auf Durchschnittsgeschwindigkeiten (das geht aus den von Dir genannten Gründen eben nicht), sondern auf eine konkrete Fahrgeschwindigkeit. Ob ich nur eine Minute 130kmh fahre oder eine Stunde lang ändert ja an dem Verbrauch nichts - der bleibt für 130km/h immer der gleiche (alle anderen Parameter identisch vorausgesetzt).

    Genau. Jeder soll es so machen, wie er möchte.

    Herrliches Theoretisieren hier. 8o Kann doch jedeR machen, wie er/sie möchte, oder?

    Ich weiß nicht, warum das immer wieder betont wird - das hat doch niemand bestritten :) In diesem Thread ging es aber doch nicht um die Frage "welche Geschwindigkeit fahrt ihr am liebsten" sondern "welche Autobahn-Geschwindigkeit ist auf Langstrecke am effizientesten". Wen die Frage interessiert, der findet hier durchaus halbwegs seriöse, erfahrungsbasierte Anhaltspunkte und Erklärungen, finde ich. Wem das egal ist, der darf aber weiter gerne so schnell oder langsam fahren wie er möchte, keine Sorge :)

    Ich hab übrigens in der Tat nach dem Wechsel vom Verbrenner auf den EV9 meine Standard-Autobahngeschwindigkeit von vorher 150km/h auf jetzt maximal 130km/h reduziert - weil ich relativ häufig längere Strecken bis 800-900km fahre und festgestellt hatte, dass schneller als 130km/h fahren mit dem EV9 auf lange Strecke eigentlich nichts bringt.

    Also Grundsätzlich ist das Verständnis von masteralf richtig.

    Gerechnet wird mit der Durchschnittsgeschwindigkeit.

    Der Durchschnittsverbrauch ist dann die andere Seite.

    Mein Diagramm bzw. Berechnung bezieht sich daher eben gerade nicht auf die Durchschnittsgeschwindigkeit, weil es sich ja auch nicht um ein definierte Strecke handelt die betrachtet wird, sondern jeweils um die gerade aktuell gefahrene Geschwindigkeit. Also wenn ich z.B. jetzt gerade 130 km/h fahre, dann habe ich praktisch eine "virtuelle Reisegeschwindigkeit" von 103km/h. Wenn ich aber 10min lang 110km/h fahre und und dann für 10min 150km/h, dann habe ich eben gerade nicht die gleiche Reisegeschwindigkeit, als wenn ich konstant 130km/h gefahren wäre, sondern deutlich weniger. Es bleibt daher leider dabei: deutlich mehr als 130km/h zu fahren ergibt auf Langstrecke eigentlich zu keinem Zeitpunkt wirklich Sinn - aber es muss ja auch nicht immer alles sinnvoll sein, manchmal zählt vielleicht auch der Spaß :)

    Nun, mindestens die Tabelle von Unendlich hatte ich so verstanden, dass es sich um Durchschnittsgeschwindigkeiten handelt. Und für einen 130er Schnitt über 500 km und mehr muss man echt schon recht zügig unterwegs sein. 😉

    Ich fürchte, so einfach kannst Du das leider nicht rechnen. Wenn Du die Hälfte der Zeit 160 fährst und die andere 100 (also im Schnitt 130), landest Du garantiert nicht bei einem Verbrauch von unter 30 kWh. Oder andersherum: wenn Du den "130er Verbrauch" erreichen willst, darfst Du auch nicht schneller fahren (zumindest nicht längere Zeit).