Beiträge von SebastianU

    Weiß nur nicht was da günstiger ist, so ein Ladeadapter oder der Aufwand für die Steckdose.

    Ich kann mir gut vorstellen, dass du mit dem Ladeadapter flexibler bist, die Frage ist aber wo du den einsteckst. Wenn du nur eine "normale" Schukosteckdose hast, dann sollte der auch nicht mehr als 8A aus der Dose ziehen. Und sogar wenn du eine 16A CEE Steckdose in der Garage hast, dann kann es gut sein, dass die nur mit 1,5mm² Leitungen angeschlossen ist. Der würde ich auch keine 16A dauerhaft anvertrauen.


    Ich persönlich sehe drei Möglichkeiten

    1. Einen Standard-Ladeziegel mit 8A an einer "normalen" Schukosteckdose betreiben.
    2. Einen Standard-Ladeziegel mit 16A an einer Steckdose wie weiter oben beschrieben betreiben.
    3. Eine Wallbox einbauen lassen mit allen daraus folgenden Konsequenzen.


    Alternativ hast du schon eine Stromentnahmestelle zuhause, bei der du wirklich weißt, dass sie dauerhaft 16A liefert ohne das Risiko, dass die Hütte abbrennt. Sogar die 2.5mm² Leitung bei mir wird ganz leicht warm, also so, dass man es per Hand spüren kann, ca. 25°C bei 20°C Umgebungstemperatur.

    Zusätzlich haben wir eine Empfehlung bekommen einen Dongel im Auto abzuschließen was die Fahrweise aufzeichnet, dadurch würden bis zu 30% Rabatt aufs Jahr hinzukommen je nach Auswertung.

    Ihr braucht mind. 10 auswertbare Fahrten pro Monat, um eine Monatsmedaille zu erhalten (Bronze = 1 Punkt, Silber = 2 Punkte oder Gold = 3 Punkte) und je nach Jahrespunktezahlt gibt es dann 10% (8-17 Punkte), 20% (17-26 Punkte) oder 30% (>27 Punkte) vom Jahresbeitrag zurück. Obacht: im ersten Monat gibt es nach 100km Fahrt noch 10% zurück, die dann natürlich auch mit dem Jahresbeitrag verrechnet werden.


    Mein Eindruck ist: man muss schon echt schlimm fahren, um keinen Bonus zu bekommen.


    Außerdem kann man auch in der App sagen, dass sie bitte für 1, 2, 4h oder 1, 2, 7 oder 14 Tage nichts aufzeichnen soll (Schlafmodus), falls man mal auf die Rennstrecke will.

    Das sollten aber Dinge sein. Welche dann beim Verkauf auch klar so angegeben sind.

    Da bin ich bei dir - ich hatte dazu auch nur geschrieben "Will sich Kia für solche Fälle absichern? Vermutlich schon.", weil ich die genauen Garantiebedingungen bei Kia nicht kenne. Wenn ich auf der Kia Seite im Internet suche, dann sehe ich dort nur die 8 Jahre und 160k km - aber keine Einschränkung durch V2H / V2L / V2G.


    Wenn nun Kia offiziell mit V2H / V2L / V2G wirbt, dann sollte auch irgendwo in der Fußnote eine mögliche Einschränkung stehen.


    Für Deutschland gilt wohl aktuell, dass die Fahrzeuge es könnten, aber es noch nicht freigeschaltet ist:


    Charge
    www.kia.com


    Kia Fahrzeuge verfügen über die technischen Möglichkeiten zur Nutzung von Vehicle-to-Grid. Allerdings ist Vehicle-to-Grid aktuell in Deutschland noch nicht verfügbar.

    Es ist offenbar nicht gewollt, dass der Fahrzeugbesitzer das Fahrzeug zum eigenen Vorteil als Haus Akku nutzen kann.

    Kia gibt dir eine Garantie auf den Akku, dass er nach 8 Jahren oder 160k km noch mehr als 70% SoH hat. Hast du weniger, dann greift die Garantie.


    Verwendest du dein Auto als mobilen Speicher und machst den Akku (worst-case) einmal pro Tag leer und wieder voll, dann hast du in 8 Jahren 2920 Zyklen ohne auch nur 1m mit dem Auto gefahren zu sein. Ich würde mich sehr wundern, wenn der Akku nach fast 3000 Zyklen auch nur annährend noch 70% SoH hat.


    Wird das jeder EV9 Besitzer genauso machen? Sicherlich nicht.


    Will sich Kia für solche Fälle absichern? Vermutlich schon.


    Was machen andere Hersteller, bspw. VW?

    • Maximal 4.000 Stunden bidirektional entladen.
    • Maximal 10.000 kWh Energie aus der Fahrzeugbatterie entnehmen.
    • Sind diese Limits erreicht, schaltet sich die bidirektionale Entladefunktion dauerhaft ab. Die Nutzung ist zudem nur bei einem Ladezustand (SoC) zwischen 20 % und 80 % möglich.

    Über Schuko ist max. 3,6kW möglich (Ladeverluste ignoriert) ich könnte mir vorstellen das die 8A eine Dauerhaftigkeit widerspiegeln.

    Also dauerhaft geht auch 16A (ich lade meinen kleinen Peugeot 8h über Nacht während der Niedertarif läuft) dafür sollte man aber seine Verkabelung und seine Steckdose kennen und vertrauen.


    Meine Sicht darauf:

    1. mind. 2.5mm² Kabelquerschnitt
    2. keine zu lange Zuleitung (bei mir liegen 20m NYY Leitung)
    3. einen eigenen FI/LS für den Stromkreis
    4. eine verlässliche Steckdose, die die Dauerbelastung aushält - Peugeot will bspw. eine GreenUp Steckdose, die über einen Magneten die vollen 16A freischaltet - sonst gibt es nur 8A; es gibt sonst CEE Steckdosen, die on Top noch eine Schuko Dose haben
    5. keine anderen Verbraucher an derselben Leitung
    6. keine Smart Home Messeinrichtungen als Zwischenstecker, bspw. Shelly PM Mini oder Shelly Plus 1 PM bei dem der Strom durch das Gerät fließt
    7. falls gemessen werden soll, dann über Geräte, die induktiv messen wie bspw. den Shelly EM
    8. falls auch gesteuert werden soll, dann über ein Schütz (min. 25A) im Zählerkasten

    Am besten hat man einen guten Elektriker, der einem die Sachen normgerecht einbaut / verkabelt. Eine Steckdose, die eh schon da ist, an der noch andere Verbraucher hängen, bei der man auch den Kabelquerschnitt nicht kennt, der würde ich das nicht antun.


    Der Aufwand und die Kosten für so eine 16A Steckdose sind nicht zu unterschätzen - bei einer nicht mehr ganz aktuellen Hausverkabelung sind Aufwand und Kosten für eine Wallbox aber nochmal deutlich größer.


    Die 16A CEE Steckdose muss auch nicht gemeldet werden - eine Wallbox jedoch schon.

    Bei den 60000 war es mir schon aufgefallen, dass die Meldung im Auto sowas wie "Service in 450km" sagte. Nun sagt er bei 89200, dass Service in 1250km fällig wäre.

    Die grundsätzliche Aussage ist doch immer "alle 24 Monate ODER 30.000km - je nachdem was zuerst eintritt". Daher dürfte es eigentlich auch keinen Bonus geben. Es ist aber spannend, dass dir dein Auto etwas anderes sagt. Final gelten aber vermutlich eher die Garantiebedingungen und nicht was das Auto sagt.


    Eigentlich wärst du mit der 2. Wartung bei 59950 schon raus, da die eigentlich bei ca. 59600 hätte sein müssen.

    Wenn KIA einen mittleren Sitz in einem EV9 GT AWD mit sieben Sitzen vorsah, dann müsste die KIA Fahrzeugsoftware es auch korrekt handhaben können.


    Möglicherweise werden entsprechende Softwareupdates das Problem beseitigen können. Ich frage mich dabei, ob die OTA Updates (Over-the-Air-Updates) für ein über KIA Deutschland importiertes Fahrzeug auch in der Schweiz funktionieren. Nach meiner Information haben neue KIA Fahrzeuge eingebaute eSIM-Karten.

    Du hast natürlich völlig recht - das ist einfach nur eine Lachnummer, dass ein Fehler angezeigt wird, weil es einen Sensor nicht gibt. ...und das sollte selbstverständlich locker von Kia über ein Update behoben werden können.


    Mein Kommentar war eher als Spaß gemeint - entschuldige, wenn das missverstädnlich war.

    Wenn man 900 km am Stück fahren will, ist das dann vielleicht doch noch nicht die richtige Technologie. Bei Verbrennen werden die Tanks heute auch oft kleiner, sicherlich aus Gewichtsgründen. Da kräht kein Hahn danach. Ich finde die unendliche Reichweiten Diskussion immer etwas seltsam. Es gibt jede Menge Verbrenner, die bei ähnlicher Leistung in dem Preissegment auch nicht auf mehr Reichweite kommen. Auf ein EV muss man sich bewusst einlassen. Wie immer ist nichts perfekt und immer gibt es Vor- und Nachteile. Das muss man abwägen. Wenn ich mir einen großen Diesel kaufe, lebe ich mit Motorgeräusch, Emission und anderen altbekannten Eigenschaften. Wer das eine will, muss das andere mögen.

    Danke für deine Sicht Tobi !


    ...die Diskussion fing an mit: reicht dir die Reichweite nicht oder warum möchtest du einen größeren Akku haben?


    Von realistischen 400km (aktuell machbar) sind wir über 600km (mein Wunsch) jetzt bei den von dir genannten 900km.


    Mir ist bewusst, dass man sich auf die Vor- und Nachteile eines Elektroautos einlassen muss. Ich fahre aktuell eins und habe ein weiteres bestellt.


    Dennoch ist es meiner Ansicht nach legitim, dass man nicht mit dem Status Quo zufrieden ist und etwas anderes/besseres haben möchte.


    Daher hoffe ich darauf, dass es irgendwann einen FL geben wird, der eine höhere Reichweite haben wird, um auch den letzten mir wichtigen Anwendungsfall elektronisch zu behandeln.

    Welches E-SUV mit vergleichbarer Größe und Leistung hat denn eine Reichweite von 600km?

    Die Aussage von ms-EV9GT war, dass ein E-SUV in dieser Preisklasse eine entsprechende Reichweite haben sollte, nicht, dass Hersteller XYZ das anbietet.


    Und diese Aussage würde ich so unterschreiben.


    Ich bin wirklich Fan von Elektromobilität, aber an dieser Stelle müsste noch ein bisschen optimiert werden, egal ob Verbrauch oder Akku-Kapazität.


    ...und ja, mir ist bewusst, dass es Menschen mit Hunden gibt, die alle 2 Stunden mal raus müssen, oder Rauer, die alle 2h eine Zigarette rauchen wollen oder sonstige Argumente, warum eine reale Reichweite von 300-400km in Ordnung ist. Mir persönlich reicht das nicht, wenn ich 90k auf den Tisch lege, um ein Auto zu kaufen.